Eltern

Beschreibung der Zielgruppe: 

"Unsere Kinder verstehen….
…. Und danach handeln"

Liebe Eltern,
b.free, so heißt unsere Aktion, mit der wir Kinder, Jugendliche und Eltern erreichen wollen,
- um Risiken, die mit dem Konsum von Alkohol verbunden sind, bewusst zu machen,
- um Eltern zu stärken, mit ihren Kindern und Jugendlichen über den Umgang mit Alkohol zu sprechen.

Sie als Eltern sind nicht für alles verantwortlich, was Ihre Kinder/Jugendliche tun oder lassen. Auch wenn es keine Patentrezepte gibt, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von Alkoholproblemen.
Dazu möchten wir Ihnen einige Tipps und Anregungen vorstellen.

Noch ein kleiner Tipp:
Manchmal hilft es, sich zurückzuerinnern…
Wie war es in Ihrer Jugend mit dem Alkoholkonsum…?

Tipps:

Kinder bis zum Alter von 11 Jahren
o Kindern sollte kein Alkohol angeboten werden, auch nicht zum Probieren.
o Lassen Sie keine Gläser und Flaschen, die Alkohol
enthalten, herumstehen, die zum Probieren einladen.
o Alkohol wirkt bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Kinder bekommen keinen Schwips, sondern sind sofort betrunken.
o Kinder lernen durch Ihr Vorbild, dass maßvoller Konsum von Alkohol zu besonderen Anlässen in unserer Gesellschaft üblich ist.
o Leben Sie selbst  gesundheitsbewusst, trinken Sie nicht täglich Alkohol.
o Ihr Handeln ist wertvoller als viele Worte.

12-15 jährige Kinder und Jugendliche

Es gibt das Jugendschutzgesetz (d.h. bei Alkohol: Bier, Wein ab 16 Jahren, Spirituosen z.B. Wodka, Whiskey oder Alcopops ab 18 Jahren), häufig wird dennoch in diesem Alter der erste Alkohol heimlich getrunken.
Unser Tipp: Schauen Sie genau hin, dramatisieren und überreagieren Sie nicht.
o Neugier und Experimentierfreude gehören in diese Altersklasse, ebenso wie Protest gegenüber Verboten von Eltern und anderen Erwachsenen.
o Wichtig ist es, sich für die Kinder und Jugendlichen Zeit zu nehmen und das Gespräch zu suchen.
o Machen Sie eindeutige und durchführbare Absprachen und vereinbaren Sie einhaltbare Konsequenzen gemeinsam mit dem Kind/Jugendlichen.
o Loben Sie, besonders wenn alles klappt.
o Schaffen Sie Freiräume, setzen Sie klare Grenzen. Sprechen Sie sich mit anderen Eltern (z.B. wegen Ausgehzeiten u.ä. Freiheiten) ab, das entlastet Sie und stärkt Sie in der Diskussion.

Jugendliche ab 16Jahren

o Übergeben Sie Ihrem Kind ein Stück weit die Verantwortung für sein Tun.
o Bügeln Sie die unangenehmen Folgen von Alkoholkonsum nicht selbstverständlich aus,z. B. keine Entschuldigung für Fehlzeiten in der Schule, kein Aufwischen von Erbrochenem.
o Halten Sie sich mit eigenen Vorstellungen, Kritik und vor allem mit eigenen Lösungen zurück
o Sprechen Sie auch Freunde Ihrer Kinder und Jugendlichen bei konkreten Vorfällen (z.B. Partyexzesse) an.
o Unterstützen Sie eigene Lösungswege der Kinder und  Jugendlichen und begleiten Sie sie bei deren Durchführung.
o Bei gut gelungenen Absprachen und Vereinbarungen bestärken und loben Sie positives Verhalten.
 

 

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